Österreichische Raiffeisen Bank bleibt im Russland-Geschäft

Trotz den drohenden wirtschaftlichen Sanktionen hinsichtlich des Konfliktes um Krim und Ukraine, bekennt sich die Raiffeisen Bank International RBI zu ihrem Engagement in Russland. Und das aus guten (wirtschaftlichen) Gründen – im Jahr 2013 erwirtschaftete dort das Unternehmen mit 1,2 Mrd. Euro mehr als die Hälfte ihres gesamten Gewinns. Angesichts starker Expansion in osteuropäischen Ländern, ist und bleibt Russland ein viel zu wichtiger Markt für RBI. Raiffeisen ist seit mehr als 25 Jahren im Osteuropa-Bankengeschäft aktiv und leidet unter der dortigen wirtschaftlichen Flaute. Nur im ehemaligen Sowjetreich laufen die Geschäfte prächtig.

Kernmärkte Raiffeisen Bank

  • Österreich
  • Russland
  • Polen
  • Tschechien
  • Slowakei
  • Rumänien

Trotz vieler Spekulationen um den Rückzug der RBI aus der gesamten Ukraine, betont die Bank, dass nur die Krim davon betroffen ist. In nächsten Wochen schließen dort alle 32 Raiffeisen Filialen.

Die Anzahl der Raiffeisen Banken in Österreich hat sich seit 2000 um 105 auf 520 verringert:

Statistik: Anzahl der Raiffeisen Banken in Österreich 2000 bis 2012.
Anzahl der Raiffeisen Banken

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